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Lesung – Omar Khir Alanam

Aktualisiert: 14. Okt 2019

Vor Omar muss niemand Angst haben. "Ich bin der Flüchtling, den jeder kennt", sagt er in der Einleitung. Er träumte von Frieden, Freiheit und einem Leben in Würde. In Damaskus gab es keinen Frieden, keine Freiheit, er konnte töten, sterben oder flüchten. Er flüchtete in den Libanon, weil er nicht zurück nach Syrien konnte, weiter in die Türkei. Weder im Libanon noch in der Türkei gab es ein Leben in Würde. Aber "morgen wird ein besserer Tag" - nach diesem Motto versuchte er jeden Tag sich ein wenig Zeit für Schönes und Freundliches zu nehmen. Und zu schreiben, Gedichte über die Liebe, um zu spüren, dass er lebt. 2014 kam er nach Österreich, ohne zu wissen, dass er in Österreich verhaftet werden würde. Er lernte Deutsch, nahm an Poetry Slam Wettbewerben teil und schrieb ein Buch: "Danke:" Wie Österreich meine Heimat wurde.

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